Wir über uns Katzen

Die Katzenbande stellt sich vor

Wir sind 9... Also... nicht, dass das jetzt von unseren Dosenöffnern so geplant war, sogar im Gegenteil, aber - WIR haben das so beschlossen.

 

Wir sind ein eingeschworenes kleines Rudel: Wehe, einer von uns gibt mal einen Laut von sich, der nicht so ist, wie sonst oder bedeutet, das etwas grad nicht passt - dann schauen wir sofort nach! Neidisch? Jaaa... glauben wir! 😸 Wir haben uns überlegt, dass wir gegenseitig voneinander erzählen:

 

Herkunft und unsere Geschichten 

Jeder von uns - außer dem Boss Nero - stammt aus Griechenland.

 

Nero, der Boss war schon vor uns allen da. Er ist ein original Münchner und ein echt bayerischer Grantler! Ihr solltet ihn mal hören, wenn ihm was nicht passt, inkl. Wetter! Wehe es regnet aus Eimern - da kann der aber granteln! Er hat irgendwie auch alle Privilegien. Kann kommen und gehen, wie er will (vorausgesetzt, Dani und/oder Peter oder Caro - unsere coole Nachbarin, in die Meltemi total verknallt ist, aber psssst und deren Katze Luzi Neros allerbeste Freundin ist, sind daheim) und ist sich überhaupt für alle und alles meistens viel zu cool. Aber hey - er ist auch ein echt cooler Kater! Die jüngsten von uns schauen immer, dass sie sich viel von ihm abschauen. Nero stammt aus München und wurde in einen Reitstall (aus-)gesetzt. Im Winter und noch viel zu klein um allein dort zurecht zu kommen. Dani war damals noch in diesem Reitstall und hatte bereits zwei adoptierte Katzen zuhause. Luna und BamBam. Beide sind leider schon längst über die Regenbogenbrücke gegangen. Die führt in ein anderes Land, wo es auch sehr schön ist und alle gesund sind! Aber uns gefällt's jetzt  hier auch sehr gut, also bleiben wir erstmal! Jedenfalls ist Dani damals in den Stall gegangen, um eigentlich ihr Pflegepferd zu versorgen. Aber nach Hause gekommen ist sie dann wieder nach ein paar geschickten Überredungskünstlern dort und nachdem ihr Nero damals letztendlich recht spontan in die Arme gedrückt wurde, mit dem kleinen schwarzen Bündel. Sie hat dann zu Luna und BamBam gesagt, dass sie die Erziehung doch bitte übernehmen müssten, denn sie weiß nicht, wie das mit Katzenkindern geht. Haben sie und sie haben's sehr gut gemacht! Allerdings, wenn wir so schauen, haben sie ihn damals ganz schön verzogen! Andererseits ist er der Boss... hm... also irgendwie haben sie's wohl doch ganz toll gemacht!?

 

Peppels, die Chefin war auch schon vor uns anderen da. Sie ist aus Kreta! So eine Liebe und eigentlich, obwohl sie immer so furchtbar genervt tut von uns, auch immer unsere Mami. Na, ja, einfach machen wir's ihr auch nicht. Sie ist eine perfekte Jägerin und lässt uns immer von ihr abschauen. Manchmal fängt sie extra Mäuse für uns!

Peppels wurde von Kreta mit dem Auto nach München gebracht. Sie wurde dort auch gerettet. Ihre Retterin hat nur sofort festgestellt, dass sie doch allergisch ist und wie das Schicksal so entscheidet, ist wenige Tage davor BamBam ins Regenbogenland gegangen. Luna war ihm sieben Monate davor schon voraus geeilt und Nero ganz allein. Das wollten Dani und Peter auf keinen Fall, also haben sie natürlich sofort ja gesagt, als sie davon hörten und ihnen Peppels angeboten wurde. Sie war sooo winzig und sie hat es früher geliebt, mit Wasser zu spielen! Sie ist dann immer bis über die Pfoten im Wasser in der Badewanne gesessen und hat sich danach ganz brav wieder abtrocknen lassen. Und jetzt ist sie so eine hübsche, große Lady geworden!

 

Meltemi ist der erste Kater von der griechischen Insel Paros und quasi Schuld dran, dass Dani bei der Organisation PAWS - Paros Animal Welfare Society und Paroshunde e.V. hier in D hängen geblieben ist. Sie versucht Zuhause zu finden für andere von dort und vor allem möglichst viele Spenden zu sammeln, damit - so ihr Traum - eines Tages die ganze Insel kastriert ist (Katzen und dann auch Hunde). Da hat sie sich was vorgenommen!! Aber ganz ehrlich - cool wäre das schon! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie es in Griechenland für uns ist. Ja, ein wunderschönes Land, aber es ist so schwer, da zu überleben.

 

Meltemi jedenfalls hat zwar ein Auge, aber auch auf dem sieht nicht. Er ist ein sehr aufgeweckter und auch verschmuster und sehr sehr lustiger Kerl! Peter geht immer mit ihm und Grizoulis "eine Rauchen". Und wehe, wenn er nicht mit ihm runter geht, dann können die beiden Krach machen, wie eine Sirene! Natürlich wissen sie, dass sie damit immer irgendwann Erfolg haben. 

 

Halona und ihre drei Töchter Makani, Biba und Lomasi wurden von einer ganz lieben Frau (Anastasia) in Athen gerettet. Der eigentliche Plan von Ana war, Halona einzufangen und zu kastrieren und dann wieder mit markiertem Ohr an ihre gewohnte Stelle draußen zurück zu setzen. Wir Streuner werden in Griechenland auch kastriert, wenn wir hochschwanger sind. Das klingt jetzt schrecklich und das ist es auch und auch traurig. Aber noch schrecklicher und trauriger sind die vielen vielen vielen hungrigen, oft kranken und gefährlich lebenden Katzen, Kater und Kätzchen. Ihr müsst wissen, dass unsere Mamis 2-3 Mal im Jahr 2 bis mehrere Babys bekommen! Das ist verrückt! Wir können dort nicht alle überleben! Im Gegenteil! Ganz viele von uns sterben schon sehr früh und unsere Mütter sind ständig im Stress und geschwächt, weil sie für uns auch noch sorgen müssen und eigentlich schon mit sich selbst genug zu tun hätten.

Jedenfalls hat Ana unsere Mama eingefangen, aber wir sind sofort aus ihr rausgeplumst, kaum waren wir bei Ana zuhause! Mama wollte halt, dass wir leben und wir auch! Und natürlich hatte Ana dann uns alle gut versorgt und soweit mit Mama zusammen groß gezogen. Mama wurde dann, als es mit uns ging, trotzdem noch kastriert und ihr Ohr markiert, aber Dani, die bereits nach einem Zuhause für uns alle vier gesucht hatte, meinte, nachdem sie auf den Fotos gesehen hat, dass Mama sich in der Sicherheit eines Zuhauses so sehr wohl fühlt, dass es auch schon egal ist, ob sie für drei oder für vier sucht. Also durfte Mama auch bleiben. Wir wurden im August 2012 geboren und im Dezember sind wir dann nach Deutschland gereist. Dann sollten wir schnellstens weiter vermittelt werden, aber wir wollten unbedingt bleiben und haben alles getan, damit wir auch durften und wie ihr seht, waren wir erfolgreich!

 

Grizoulis & Piccolino stammen, wie auch Yari & Meltemi von der Insel Paros. Wir sind ebenfalls mehr als nur unverhofft und ungeplant dazu gekommen. Über Dani wurden wir ordentlich vermittelt, mit positiver Vorkontrolle und auch in Kontakt bleiben - dachte sie. Aber es stellte sich anders raus - lange Geschichte, sehr unschön aber hier jetzt nicht mehr wichtig - wir schauen nur nach vorne und nicht zurück, das bringt alles nix und leben kann man eh nur im Jetzt. Nach einigen Recherchen von Dani und Claudia von Paroshunde und letztendlichem Hickhack aber, wurden wir mitsamt unserer Freundin Daphne (der dritten vermittelten Katze von Paros, leider taub, weiß und auch großartig) dort nach ca. 6 Monaten endlich wieder raus geholt. Wir kamen zu einem befreundeten Tierschutzverein auf Pflege. Leider vergingen Monate und es fand und fand sich kein Platz für uns, was wir nicht verstehen konnten, denn wir sind toll. Aber auch auf der Pflegestelle herrschte Platzmangel und wir saßen in einem kleinen Gästezimmer, was auf Dauer auch keine Lösung für uns war. Die Zeit lief ab, wir mussten dort auch wieder raus und Dani und ihre Mama kamen und holten uns ab. Einzige Lösung fand sich für Daphne, die ein super Zuhause bekommen hat und sich zwar mit uns super verstand, aber nicht so eng an uns hing, wie wir beide zusammen kleben. Das haben wir bei Lena, bei der wir auf Paros in Pflege waren, so vereinbart! Dort haben wir uns nämlich erst kennen gelernt und beschlossen, wir halten zusammen und gehen immer gemeinsam durch Dick & Dünn. So landeten wir dann bei den anderen - auf Pflege - aber uns gefiel es gleich so gut und Yari hat sich auch sofort so lieb um uns gekümmert, dass wir froh waren, als die Interessenten doch abgesagt haben. Hey - wir leben in einem Katzenrudel, wo bis auf einen bayerischen Grantler alle fließend Griechisch sprechen! Unser zweibeiniges Personal kann auch kein Griechisch, aber die haben wir schon dressiert - klappt wunderbar, die folgen gut - sind es ja von den anderen auch schon gewöhnt und wissen, wie der Hase läuft und wer daheim das Sagen hat. Und kuscheln lässt es sich mit denen auch ganz gut! Na, jedenfalls sind wir gekommen, um zu bleiben und das haben die Zweibeiner dann doch auch kapiert. Geht doch!

 

Aber wenn jemand von euch gerne so eine tolle Katze oder einen Hund (die sind auch sooo toll, solltet ihr mal erleben!) aus Griechenland von Paros oder Athen adoptieren wollt - weil wir bleiben Zuhause, wo wir sind! - dann sagt bitte unbedingt was zu Dani, denn die ist immer auf der Suche nach anderen ganz tollen, lieben und sicheren Plätzen für viele von uns! Und sie hat doch wegen Meltemi überhaupt erst ihr "kleines" Nebenprojekt gestartet. Glücklicherweise hat sich unsere Ronja-Patin und Freundin Astrid, die mittlerweile mit ihrer Familie übrigen selbst schon 2 Paros-Katzen daheim hat, so dazu gefunden, dass die Mädels jetzt gemeinsam sich den Paroskatzen (in Verbindung mit dem Verein Paroshunde e.V.) widmen.

 

Yari (= Kraft, Stärke, Kraft des Herzens - geb. 02.05.2012, Regenbogenbrücke 11.07.2016) kommt ebenfalls von der Kykladeninsel Paros und ist komplett blind. Er hat als ganz kleines Kitten beide Augen verloren. Wie genau, wissen wir alle nicht. Wahrscheinlich durch einen ganz fiesen Katzenschnupfen. Wir wissen auch nicht, warum er so allein und ohne seine Mama gefunden wurde. Hoffentlich ist ihr und seinen Geschwistern nichts passiert. Jedenfalls hat ihn Eva aus Athen bei ihrem Sommerurlaub gefunden. So ein Glück!! Und nachdem es vor allem behinderte Katzen auf der Straße sehr schwer haben und eigentlich kaum Überlebenschancen, haben auch hier Dani und Peter noch mal ganz schnell ja gesagt! Na, ja... eigentlich haben sie gesagt, er soll am Besten einfach möglichst schnell von der Straße und ruhig gleich hierher nach Deutschland kommen mit der nächsten Gelegenheit, dann finden sie schon ein Zuhause für ihn. Aber hey - er gehört ja hierher und er hat sich auch schon bei der Heimfahrt vom Flughafen in die beiden gekrallt! Daheim angekommen hat er sich benommen, als wär er noch nie woanders gewesen. Da war's dann ganz schnell entschieden!

 

Wir sind bei den Patenschaften außen vor:

Da die Katzen bei und mit uns Zuhause leben, ganz normal wie halt so eine Mensch-Tier-Familie beinander lebt, haben wir unsere Samtpfoten bei den Patenschaften heraus genommen. Allerdings gibt es ja noch genug Ziegen und die Pferde dazu! ;-)

Website Übersetzung

Auf der Suche nach "Villa Kunterbunt"

Wir suchen ein neues Zuhause und unser künftiges Eigenheim!

Die Herausforderung dabei:
Weiterhin in Hohenschäftlarn wenn irgend möglich, oder so nah als möglich, weg von für Katzen gefährlichen Straßen oder auch Nachbarn, nette Nachbarn (wir sind auch nett und unsere Katzen tatsächlich auch! ), möglichst im Grünen, ein nettes kleines Häuschen mit Garten, das Ganze aufgrund leider noch immer nicht gewonnenem Euro-Jackpot auch noch bezahlbar und leider eigentlich am besten Vorvorgestern! :(

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Sommer 2017 im Ziegen-Stadl

Frühling 2017 mit unseren Ziegen

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Dank an den Artikel über uns und unsere Suche im Münchner Merkur!

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